Willkommen bei der Initiative Frauenstein

Europa Weinberg
Europa Weinberg

Malerische Orte bergen mitunter kleine Attraktionen. Umrankt von Erzählungen und Legenden, beheimaten sie Zeugnisse zurückliegender Begebenheiten. Oft müssen die Relikte einer unbekannten Vergangenheit erst noch ans Licht gebracht werden. Nicht immer treten die historischen Details klar und scharf umrissen hervor, bedürfen vielmehr der kenntnisreichen Fürsorge durch bürgerschaftliches Engagement. Die Initiative Frauenstein, seit mehr als zehn Jahren als ehrenamtlicher Verein und Zusammenschluss aus Gewerbetreibenden und Bürgern aktiv, pflegt örtliche Hinterlassenschaften.

Neue Ortsschilder
Neue Ortsschilder

Denn eines ist sicher: Seit grauer Vorzeit siedeln Menschen in Frauenstein, dem heutigen Vorort der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden, in einer ohnehin geschichtsträchtigen Region.

Orte wie Frauenstein verfügen über fruchtbare Böden, sind von der Sonne verwöhnt, von der Natur begünstigt und klimatisch milde. Generationen von Menschen haben hier, im malerischen Obst- und Weindorf

Kirschblüte

Frauenstein, ihre Spuren hinterlassen, das wegen seiner idyllischen Lage inmitten von Weinbergen am Rande des rechtsrheinisch gelegenen, weltberühmten Weinanbaugebiets auch “Tor zum Rheingau” genannt wird. Ein reges Vereinsleben bezeugt das Engagement der Frauensteiner Bürger für ihre Region. Die Initiative Frauenstein fungiert als Sprachrohr und Anlaufstelle.

Goethestein
Goethestein

“Man kann alle Tage ein paarmal die Augen stärken”, schrieb schon Johann Wolfgang von Goethe in Anspielung auf die Schönheit der ländlichen Umgebung Frauensteins am 5. Juli 1815 an seinen Sohn August. Goethe besuchte bei seinen wiederholten Aufenthalten in Wiesbaden die für Wein- und Obstanbau berühmte Region mehrere Male – nicht ohne Land und Leute kräftig zu loben! Und es ist nachzuvollziehen, dass sich Deutschland berühmtester Dichter gern in einer Kulturlandschaft aufhielt, die wegen der vorübergehenden Laufänderung des Rheins von Ost nach West in der unglaublich vorteilhaften Lage ist, am Rande dieses vornehmlich von Süden nach Norden fließenden Stroms über Südhänge zu verfügen.

Burg Frauenstein
Burg Frauenstein

Die Erzeugnisse dieser glücklichen Lagen lassen sich in den örtlichen Vinotheken verköstigen. Der an die Reisen des Dichterfürsten erinnernde Goethestein, ein im Jahr 1932 errichteter Tetraeder, liegt an herrlich aussichtsreicher Stelle und ist Teil der Wanderrouten durch das Naherholungsgebiet rund um Frauenstein, für welche die Initiative Frauenstein neue Informationstafeln mit Hinweisen auf Gastronomie, Übernachtungsmöglichkeiten und Sehenswürdigkeiten errichtete.

Die Weingüter des Rheingaus und der Gemeinde Frauenstein sind deswegen nicht nur zahlreich, sondern auch alt. Alt wie die 1184 errichtete Burg Frauenstein, die der nassauische Graf Heinrich Bodo von Idstein auf einem Felsensporn errichtete und die durch einen eigens gegründeten Verein nach und nach restauriert wurde und bis heute unterhalten wird. Alt wie die “Blutlinde” neben der Kirche Sankt Georg und Katharina in Frauenstein, die vom Landesgeschichtlichen Informationssystem (LAGIS) als “Gerichtsstätte” geführt und bereits 1413/34 mit den Worten “daz gehuse bij der lenden” erwähnt wird.

Blutlinde
Blutlinde

Nachgewiesenermaßen haben hier 1538 Rechtshandlungen stattgefunden, die man sich – ganz nach eigenem Naturell – entweder detailreich und bildlich oder lieber gar nicht vorstellen möchte.

Kirschkernspucker
Kirschkernspucker

Eine weitere Attraktion stellt die Kirschenblüte in der als “Kirschenhochburg” bezeichneten Gemeinde Frauenstein dar, auf die auch die an der Burg Frauenstein platzierte Bronzeskulptur Zwei Kirschkernspucker anspielt. Jahr für Jahr erblühen die Obstbäume in herrlichen Farben. Die prachtvolle, üppige Blüte zieht viele Besucher aus Frauenstein selbst wie auch der Region an, die den besonderen Reiz dieser Jahreszeit genießen möchten.

 

Viel Spaß bei der Erkundung von Wiesbaden Frauenstein wünscht Ihnen die
Initiative Frauenstein

Sie möchten mehr von Frauenstein und dem Goethestein erfahren?
Einen empfehlenswerten Artikel mit Wanderroute schrieb Stefan Jung für die “Frankfurter Neue Presse”.

Wiesbadens kapitaler Vorgarten
Durch das Tor zum Rheingau (Wanderwege)

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